Dafür möchte ich mich einsetzen. Diese Handlungsfelder beschreiben meine Ziele; konkrete Inhalte und Angebote werden schrittweise aufgebaut.
01Früh erkennen. Schwere Verläufe verhindern.
Ich setze mich für frühzeitige medizinische Versorgung und Prävention ein. Dazu gehören Wissen in Arztpraxen, standardisierte Fragebögen, klare Handlungsempfehlungen und Zugang zu Spezialisten. Pacing, angemessene Krankschreibungen, symptomatische Behandlung und Schutz vor Überlastung sollen dabei besondere Aufmerksamkeit erhalten.
02Versorgung verlässlich machen.
Hausarztpraxen, Rettungsdienste, Krankenhäuser, Pflege, Krankenkassen, Begutachtung und Rehabilitation müssen den Bedürfnissen Betroffener gerecht werden. Ich möchte Überforderung, Stigmatisierung und vorschnelle Psychosomatisierung sichtbar machen und einen angemessenen Umgang fördern.
03Hilfe organisieren. Angehörige entlasten.
Ich möchte den Aufbau geschulter ehrenamtlicher Hilfe, aufsuchender medizinischer Versorgung und koordinierter Unterstützung im Alltag fördern. Schwerstbetroffene brauchen erreichbare Ansprechpartner. Die Organisation von Hilfe darf nicht allein an Angehörigen hängen bleiben.
04Fachgebiete zusammenbringen.
Mein Ziel ist eine interdisziplinäre Versorgung: Immunologie, Neurologie, Gefäßmedizin, Gastroenterologie, Allergologie, Stoffwechselmedizin und weitere Fachgebiete sollen zusammenarbeiten. Biochemische und pathophysiologische Zusammenhänge sollen untersucht und in konkrete therapeutische Ansätze übersetzt werden.
05Behandlung zugänglich machen.
Ich möchte Hürden beim Zugang zu vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten benennen – etwa bei Schmerzen, Dysautonomie, MCAS, gastrointestinalen Funktionsstörungen, Mangelzuständen und weiteren Begleiterkrankungen. Forschungserkenntnisse sollen in die praktische Versorgung einfließen.
06Die Unsichtbaren erreichen.
Menschen, die ihre Wohnung oder ihr Bett seit Jahren nicht verlassen können, brauchen eine Stimme und eine tatsächliche Versorgungsperspektive. Ich möchte gerade diejenigen erreichen, deren Kraft nicht mehr ausreicht, um selbst Hilfe einzufordern.